Pressestimmen

Jagdskandal im Gebirge

Abschusspläne werden in der Regel für jeweils drei Jahre vereinbart und haben damit bindende Gültigkeit, an die sich Revierpächter und Eigenjagdbesitzer zu halten haben. Für den Forstbetriebsleiter  von Oberammergau, Meinhard Süß, scheinen offensichtlich andere Regeln zu gelten, so jedenfalls seine Überzeugung. Im Jagdjahr 2013/14 waren immerhin schon 94 Hirsche der Klasse III von der Unteren Jagdbehörde genehmigt worden.

Erlegt wurden aber im Bereich des Forstbetriebs 162 Hirsche der Klasse III, 68 Hirsche mehr als erlaubt! Im Nachhinein beantragte der Forstbetrieb nun den Abschuss weiterer 66 Hirsche, zu einem Zeitpunkt also, wo diese schon längst erlegt und verspeist waren. Offensichtlich begründete man die nachträglich beantragte Abschussgenehmigung mit erhöhtem Verbissdruck.

Wie beratungsresistent sind denn die Entscheidungsträger beim Forst wirklich?! Es ist doch eine alte und allgemeine Erfahrung, dass gerade hoher Jagddruck den Verbiss provoziert und nicht senkt. Man muss sich schon fragen, geht es dem Forst tatsächlich nur um den Verbiss oder soll nicht doch über diese Schiene mit Scheinargumenten das Rotwild brutal reduziert werden, ganz nach dem Motto Wald vor Wild oder anders ausgedrückt Mammon vor Moral!!

Einen informativen Artikel zum Thema können Sie im Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vom 28.11.2014 hier nachlesen.

Alle Wildtiere verdienen Respekt und Würde

Das Traunsteiner Tagblatt berichtete über eine Diskussionsveranstaltung zum Thema »Vernünftiger Umgang mit Wald, Wild und Mensch«, die von Monika Fenninger organisiert wurde. Grundsätzlich ging es dabei um den Umgang mit Wild in der Wonneberger Jagdgenossenschaft. Leider treffen aber diese Vorkommnisse auch auf sehr viele andere Jagdgenossenschaften zu und stellen heute ein allgemeines Problem dar. Die Rückbesinnung auf einen vernünftigen Umgang mit Fauna und Flora ist dringend geboten.

Den Artikel lesen Sie bitte hier.

Die wollen das Wild gewaltsam ausrotten

So lautet die Überschrift eines Artikels aus dem GAP Tagblatt vom 7. März 2014. Angeprangert werden die Jagdpraktiken im Staatsforst mit überhöhten Abschussplänen und Schonzeitaufhebungen.

Lesen Sie bitte hier.

Braune Hetze gegen die traditionelle Jagd

Mit allen Mitteln versucht der Ökologische Jagdverein die traditionelle Jagd an den Pranger zu stellen. Und wenn sonst nichts mehr hilft, muss eben das unsägliche Dritte Reich herhalten. Am 16.10.2013 erschienen gleich zwei Artikel in dieser Richtung. Sehr beliebt bei diesen Ideologen ist auch die Unterstellung der Trophäenjagd.

Die Kommentierung der beiden Beiträge können Sie am besten lesen, wenn Sie mit der rechten Maustaste die Links öffnen oder downloaden.

Süddeutsche Zeitung vom 16.10.2013 zum Jagdmuseum

Süddeutsche Zeitung vom 16.10.2013 zur Trophäenjagd

Jürgen Rosenbaum vefasste einen Leserbrief zum Interview mit FH Prof. Schölch zur Trophäenjagd. In aller Regel werden aber Leserbriefe, die jagdkritischen Artikeln der Süddeutschen Zeitung widersprechen, nicht abgedruckt, so auch dieser. Dank des Internets veröffetntlichen wir den Leserbrief eben auf diese Weise.

Leserbrief zum Interview Schoelch


Biogasanlagen

Biogasanlagen haben eine negative Energiebilanz, wenn sie ohne Kraf-Wärmekopplung betrieben werden. Erst wenn zusätzlich die entstehende Abwärme energetisch genutzt wird, kann bei optimalen Bedingungen ein bilanzierter Energiegewinn von ganzen 15% erreicht werden.

Eigentlich zu wenig, um alle negativen Auswirkungen in Kauf zu nehmen, wie z.B. Maiswüsten, bedrohte Biodiversität, Verkarstung usw. Das Schweinfurter Tagblatt (SWT, 13.02.2014) berichtet nun von zunehmenden Störfällen mit konsekutivem Fischsterben.

Den Artikel finden Sie hier